Tansania ist für viele Reisende der Inbegriff der afrikanischen Wildnis. Die vielfältigen Nationalparks bieten ideale Bedingungen für Safaris und Tierbeobachtungen, während Sansibar im Anschluss zur Erholung einlädt.
Reise zum Ursprung der Wildnis in Tansanias Nationalparks
Wer die Nationalparks Tansanias bereist, darf auf außergewöhnliche Begegnungen mit der Tierwelt hoffen. Zu den bekanntesten Schutzgebieten für Safaris zählen:
- Serengeti-Nationalpark
- Lake-Manyara-Nationalpark
- Tarangire-Nationalpark
- Kilimanjaro-Nationalpark
Außergewöhnliche Beobachtungen während der großen Tierwanderung in der Serengeti
Die große Tierwanderung ermöglicht bei Reisen nach Tansania außergewöhnliche Beobachtungen. Denn viele Zebras, Gnus und Antilopen wandern im regelmäßigen Jahresrhythmus zwischen der südlichen Serengeti und dem Norden. Von August bis September besteht vor allem am Fluss Mara die Chance auf bemerkenswerte Tierbeobachtungen. Denn viele Tierherden müssen dieses Gewässer währenddessen überqueren. Über das Internet können Touristen im Verlauf des gesamten Jahres die Herdenbewegungen verfolgen. Zum Jahresbeginn erfahren Safari-Gäste dadurch auch, wo die Gnus ihren Nachwuchs zur Welt bringen.
Endlos wirkende Grassavanne im Serengeti-Nationalpark
Wenn Touristen eine Rundreise in Tansania planen und zwischen April und August die große Tierwanderung erleben möchten, ist die Serengeti ein absolutes Highlight. Die Serengeti wirkt auf Reisende wie eine riesige Grassavanne. Teilweise gehören auch einzelne freistehende Bäume zum Lebensraum, den dort insbesondere Gnus, Antilopen sowie Zebras nutzen. Diese malerische Kulisse lässt die Landschaft wie ein echtes Paradies in Afrika wirken. Als UNESCO-Weltnaturerbe gehört der Serengeti-Nationalpark im Verlauf einer Afrika-Reise für viele Menschen zum Pflichtprogramm.
Ngorongoro-Krater als Safari-Highlight Tansanias am Rand der Serengeti
Für Einsteiger, die einen ersten Afrika-Urlaub planen, ist der Ngorongoro-Krater am Rande der Serengeti ein optimales Ziel. Hierbei handelt es sich um einen riesigen Einbruchkrater. Wegen der außergewöhnlich hohen Raubtierkonzentration gilt das Ngorongoro-Gebiet als ein guter Tipp für Safaris. Erfahrene Wildhüter zeigen den Gästen dort Stellen, an denen viele Tiere in einer einzigartigen Umgebung zu sehen sind. Spitzmaulnashörner sind bei Tierbeobachtungen am Ngorongoro-Krater besonders populär.
Bemerkenswerte Artenvielfalt bei Tansania-Reisen im Lake-Manyara-Nationalpark
Ausflüge im Lake-Manyara-Nationalpark faszinieren in Tansania mit einer bemerkenswerten Artenvielfalt. Insbesondere die exotischen Vögel sind in diesem Gebiet erwähnenswert. Darunter befinden sich unter anderem Pelikane und Flamingos. In der Umgebung des Manyara-Sees liegen im Nationalpark abwechslungsreiche Savannen und Wälder, in denen viele Säugetiere aktiv sind. Baumlöwen haben den Lake-Manyara-Nationalpark international bekannt gemacht. Neben Flusspferden sowie Elefanten gehören Büffel, Nashörner und Zebras im Verlauf von Tierbeobachtungen zu den weiteren Höhepunkten des Parks.
Elefanten am Ursprung der Wildnis im Tarangire-Nationalpark
Wer sich bei Safaris in erster Linie für Elefanten begeistert, sollte im Verlauf einer Tansania-Reise am Ursprung der Wildnis einen Besuch im Tarangire-Nationalpark einplanen. Dort leben rund 4.000 Exemplare der Rüsseltiere auf einer Fläche von circa 2.600 Quadratkilometern. Deshalb ist der Tarangire-Nationalpark in Tansania auch als Elefantenpark bekannt.
Während der Trockenzeit können Touristen die Elefanten vor allem am Fluss Tarangire entdecken. Denn dieses Gewässer ist für die Rüsseltiere in der Region eine unverzichtbare Trinkwasserquelle, solange das Wasser im Umfeld besonders selten bleibt. Darüber hinaus zählen Krokodile und Flusspferde im Tarangire-Nationalpark zu den Highlights. Die großen Affenbrotbäume erzeugen in der Gegend ebenso eine außergewöhnliche Atmosphäre.
Kilimanjaro-Nationalpark mit einem beeindruckenden Bergmassiv

(© Volodymyr Burdiak – Shutterstock.com)
Der Kilimanjaro-Nationalpark ermöglicht mit einem aus erloschenen Vulkanen bestehenden Bergmassiv für Reisende in der Wildnis Tansanias einzigartige Fotoaufnahmen. Mit dem Berg Kibo liegt der Kilimanjaro durch eine Höhe von fast 6.000 Metern in ganz Afrika an der Spitze. Auch ohne Gipfelbesteigung sind leichtere Wanderungen im Kilimanjaro-Nationalpark interessant.
Erholung auf Sansibar nach intensiven Safaris in Tansania
Nach intensiven Safaris ermöglicht ein Besuch auf Sansibar zum Abschluss einer Tansania-Reise viel Erholung. Die Insel bietet Gästen im Stadtteil Stone Town interessante kulturelle Erfahrungen. Die weißen Sandstrände und die reiche Kultur machen Sansibar zu einer echten Trauminsel für Erholungssuchende. Dort dürfen sich Besucher nach einer erlebnisreichen Safari-Rundreise in idyllischer Atmosphäre entspannen.








